Was der Okernick schon erlebt hat

 

Was an der Oker schon so alles los war! Hier ein paar Zahlen:

Vor 1000 Jahren macht der Okernick mit ein paar Harzzwergen eine abenteuerliche Reise vom Harz bis "hierher". Die Zwerge sind seither im Thieder Lindenberg.

747

In Ohrum kreuzt seit Jahrhunderten ein Fernhandelsweg die Oker. Dort versöhnen sich Pippin der Kurze und sein Bruder - mitten im Fluss!

780

erscheint Karl der Große höchstpersönlich in Ohrum und tauft zahlreiche besiegte Sachsen natürlich mit Okerwasser.

968

Auf der Kaiserpfalz Werla (bei Werlaburgdorf) hält sich regelmäßig Kaiser Otto der Große (wieder ein Großer!) zum Regieren und zum Feiern auf. Ein Wildschwein, das auf der Festtafel landen sollte,  kann mit Hilfe des Okernick entkommen!

Sie übernachteten unterhalb der Kaiserpfalz.

1570

versucht es Herzog Julius aus Wolfenbüttel mit der ersten Okertalsperre, die viel kleiner als die heutige ist. Sie bricht bei einer Schneeschmelze, tatsächlich waren der Okernick und seine Freunde dabei nicht unbeteiligt.

1627

Im 30-jährigen Krieg lässt ein gewisser Herr v. Pappenheim einen Damm nördlich von Wolfenbüttel aufschütten, um die Stadt zu überschwemmen. Damit keiner absäuft, treten der Okernick und seine Freunde in Aktion!

1770

erscheint der berühmte Dichter G. E. Lessing in Wolfenbüttel und hält sich gerne in Stöckheim im Großen Weghaus auf. Auch er macht (unfreiwillig) die Bekanntschaft mit dem Okernick.

 

Seitdem hat der Okernick viel erlebt: Tiere wanderten ab und einige wanderten zu, der Fluss wurde umgebaut, Autobahn und Eisenbahn kreuzen seinen Fluss und so einige Male musste sich Nick eine neue Behausung bauen.

Wer mehr aus der Geschichte der Oker erfahren will, schaut am besten hier nach.

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